Thomas Ingenlath kehrt als Volvos Chefdesigner zurück

Thomas Ingenlath kehrt als Volvos Chefdesigner zurück
Thomas Ingenlath bei einer Volvo-Präsentation. Quelle: Volvo Cars

Volvo kündigte die Rückkehr von Thomas Ingenlath als Chefdesigner an. Er wird im Februar anfangen. Zuvor spielte Ingenlath eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung des modernen Erscheinungsbildes der Marke und entwickelte Modelle wie XC90, XC40 und V90 Kombi.

Was bekannt ist

Ingenlath arbeitete in den 2010er Jahren bei Volvo und definierte maßgeblich die visuelle Identität der Marke in diesem Zeitraum. Unter seiner Leitung erhielten Volvo-Autos ein zurückhaltendes skandinavisches Design, das dem Unternehmen half, seine Position im Premiumsegment zu stärken und seine Präsenz auf internationalen Märkten auszubauen. Vor neun Jahren verließ er Göteborg, um sich auf die Entwicklung von Polestar zu konzentrieren, das damals eine Tochtermarke von Volvo war.

Während seiner Abwesenheit durchlief Volvo verschiedene Phasen. Nach der Pandemie erzielte das Unternehmen in den Jahren 2023–2024 Rekordergebnisse, aber 2025 sank das weltweite Verkaufsvolumen erheblich. Die Lage bleibt besonders herausfordernd auf dem chinesischen Markt, wo die Nachfrage nach Volvo-Autos seit mehreren Jahren in Folge zurückgeht.

Ingenlaths Rückkehr erfolgt vor dem Hintergrund strategischer Veränderungen im Unternehmen. Volvo setzt zunehmend auf Elektrofahrzeuge, Softwareplattformen und automatisierte Systeme, und die Designabteilung hat die Aufgabe, die Erkennbarkeit der Marke im Zuge des technologischen Wandels aufrechtzuerhalten. Der Fokus liegt nicht auf einer Neugestaltung der aktuellen Modellpalette, sondern auf der Gestaltung des Images von Volvo in der nächsten Entwicklungsphase.

Zwischen seinen beiden Volvo-Phasen leitete Ingenlath sieben Jahre lang Polestar. Unter seiner Führung verwandelte sich die Marke von einem Nischenprojekt in einen globalen Hersteller von Elektrofahrzeugen, der in mehr als 20 Ländern vertreten ist. Die Modelle Polestar 1 und Polestar 2 legten den Grundstein für die Entwicklung der Marke, während Polestar 3 und Polestar 4 die Modellpalette erweiterten. Inzwischen entwickelte Polestar seine eigene minimalistische Designsprache, die sich von Volvos sanfterem Stil unterscheidet.

Im Jahr 2024 stand Polestar vor schweren finanziellen Schwierigkeiten: Die Verkäufe gingen zurück und der Aktienkurs fiel stark. Im selben Jahr trat Ingenlath als CEO zurück und übergab die Position an den ehemaligen Opel-Chef Michael Lohscheller.

Quelle: Volvo

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