Ford versprach Autonomie der Stufe 4 bis 2021, jetzt Ziel Stufe 3 in 2028

Ford versprach Autonomie der Stufe 4 bis 2021, jetzt Ziel Stufe 3 in 2028
Vorführung des Fahrerassistenzsystems Ford BlueCruise. Quelle: Ford

Ford kündigte Pläne an, 2028 ein Fahrerassistenzsystem der Stufe 3 einzuführen. Ein solches System kann den Fahrer noch nicht vollständig ersetzen, erfordert aber nicht mehr die ständige Überwachung wie Stufe 2 "Assistenten" gemäß der SAE-Klassifizierung.

Was bekannt ist

Das neue System wird in einem Modell debütieren, das auf der Universal Electric Vehicle-Plattform gebaut wird. Der Start der Plattform selbst ist für 2027 geplant.

Der Weg zu dieser Technologie war für Ford deutlich länger als erwartet. Bereits 2016 erklärte der Automobilhersteller, dass er bis 2021 von Stufe 3 auf Stufe 4 Autonomie umstellen werde, um den Weg für den kommerziellen Betrieb vollständig fahrerloser Fahrzeuge zu ebnen.

Diese Prognose, wie viele andere in der Branche, erwies sich als zu optimistisch. Die Praxis hat gezeigt, dass die Entwicklung von Autos, die ohne menschliche Intervention sicher fahren können, eine langsame und konsistente Technologieentwicklung erfordert.

Ford bestätigte, dass sein zukünftiges Autonomiesystem der Stufe 3 auf LiDAR basieren wird — eine Technologie, die für die meisten fortschrittlichen automatisierten Fahrsysteme charakteristisch ist.

Das Basismodell auf der Universal Electric Vehicle-Plattform wird ein mittelgroßer Elektro-Pickup mit einem geschätzten Preis von etwa 30.000 US-Dollar sein. Das Unternehmen hat jedoch noch nicht klargestellt, ob dieses Modell das erste sein wird, das das L3-System trägt.

In einem Kommentar zu Reuters bemerkte Fords Leiter der Elektrofahrzeuge Doug Field, dass das System der Stufe 3 nicht Teil der Standardausstattung des 30.000-Dollar-Modells sein wird und optional angeboten wird. Das Verkaufsformat — Abonnement oder einmaliger Kauf — wurde von dem Unternehmen noch nicht festgelegt.

Ford betont, dass Autonomie kein Premium-Feature sein sollte. Das Unternehmen zielt darauf ab, das L3-System zugänglicher zu machen durch seine eigene Software und Hardware. Laut Unternehmensvertretern bietet der Besitz von Schlüsseltechnologien "deutlich größere Funktionalität bei gleichzeitiger Kostensenkung um etwa 30%" im Vergleich zu Drittanbieterlösungen. Dies vereinfacht auch das Skalieren des Systems.

Die Grundlage für diesen Ansatz war Fords neues einheitliches Automobil-"Gehirn". Ein leistungsstarkes Rechenmodul integriert das Infotainmentsystem, den ADAS-Komplex, das Audiosystem und die Fahrzeugnetzwerkfunktionen.

Quelle: Reuters

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