OpenAI engagiert Convogo-Mitgründer: Startup soll Arbeit abschließen
Anfang 2026 ging OpenAI einen weiteren 'Acqui-Hire'-Deal ein, was bedeutet, dass sie das Convogo-Startup-Team engagierten, ohne das Produkt selbst zu kaufen. Convogo entwickelte ein KI-basiertes Tool zur Automatisierung von Berichterstattung und Bewertung von Führungseigenschaften in HR, Beratung und Coaching.
Was bekannt ist
Laut einem OpenAI-Sprecher erwirbt das Unternehmen nicht das geistige Eigentum von Convogo – es stellt nur das Team ein, um an "AI-Cloud-Bemühungen" zu arbeiten. Drei Convogo-Mitgründer werden OpenAI beitreten: Matt Cooper, Evan Cater und Mike Gillett. Der Deal wurde in einem reinen Aktienformat abgeschlossen (d. h. nur in Anteilen).
Das Convogo-Produkt wird den Betrieb einstellen. In seiner zweijährigen Existenz wurde das Tool von Tausenden von Fachleuten genutzt, mit führenden Unternehmen im Bereich der Führungskräfteentwicklung unter seinen Partnern.
In ihrem Abschiedsbrief stellt das Team fest, dass ihre Arbeit ein tieferliegendes Problem aufgedeckt hat – wie das Potenzial neuer KI-Modelle in praktische Ergebnisse umgesetzt werden kann. Daher sei es ihrer Meinung nach wichtig, "bedeutungsvolle, spezialisierte Lösungen" zu schaffen – so wie sie es für Coaches getan haben.
Laut PitchBook-Daten wurde Convogo OpenAIs neunte Akquisition des Jahres. Die meisten vorherigen Übernahmen endeten entweder mit der Integration des Produkts in das OpenAI-Ökosystem (wie im Falle von Sky oder Statsig) oder seiner Schließung (Roi, Context.ai, Crossing Minds). Eine Ausnahme bildet Jony Ives io Products-Projekt, das in Zusammenarbeit mit OpenAI eigene Hardware entwickelt.
Quelle: TechCrunch