OpenAI kann Unterauftragnehmerdateien aus früheren Projekten zur Schulung von KI verwenden

Von: Volodymyr Stetsiuk | heute, 02:58

OpenAI hat zusammen mit Handshake AI, das sich auf die Datenvorbereitung für KI spezialisiert hat, angeblich Drittanbieter beauftragt, Beispiele realer Aufgaben aus früheren und aktuellen Arbeiten bereitzustellen. Dies wird von Wired berichtet.

Was bekannt ist

Laut der Quelle wird den Auftragnehmern geraten, die von ihnen durchgeführten Aufgaben zu beschreiben und authentische "Quelldateien" hochzuladen. Es geht nicht um Lebensläufe, sondern um Originaldokumente: Word, PDF, Excel, Präsentationen, Bilder oder sogar Codes aus Repositories. Das wahrscheinliche Ziel ist es, hochwertige Datensätze zu erstellen, die KI-Modelle besser simulieren lassen, wie Büroangestellte arbeiten.

Den Auftragnehmern wird geraten, die Dateien mithilfe des ChatGPT-Tools namens Superstar Scrubbing von vertraulichen und persönlichen Informationen zu bereinigen. Gleichzeitig warnt der Anwalt für geistiges Eigentum Evan Brown: Solche Praktiken sind riskant und erfordern übermäßiges Vertrauen in Auftragnehmer, die selbst entscheiden, was vertraulich ist.

OpenAI lehnte es ab, sich zu äußern.

Quelle: Wired