Bloomberg: Leica-Besitzer verhandeln über den Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung im Wert von 1 Milliarde Euro

Bloomberg: Leica-Besitzer verhandeln über den Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung im Wert von 1 Milliarde Euro
Leica-Logo. Quelle: Leica

Leica, einer der weltweit führenden Hersteller von Optikprodukten, einschließlich Kameras, könnte unter die Kontrolle anderer Eigentümer geraten.

Laut Bloomberg erwägen der österreichische Unternehmer Andreas Kaufmann und das amerikanische Investmentunternehmen Blackstone Inc., die Leica Camera AG besitzen, deren Verkauf.

Was bekannt ist

Es geht um den Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung im Wert von 1 Milliarde Euro. Die Verhandlungen befinden sich derzeit in einem frühen Stadium und es gibt noch keine Garantien, dass ein Deal zustande kommt. Die Familie Kaufmann könnte einer der größten Investoren der Leica Camera AG bleiben und die künftigen Entscheidungen des Unternehmens beeinflussen.

Zu den potenziellen Käufern gehören die chinesische Investmentgruppe HSG (ehemals Sequoia Capital China) und das schwedische Unternehmen Altor Equity Partners.

Alle Parteien lehnten eine Stellungnahme gegenüber Bloomberg ab.

Die Idee, Leica zu verkaufen, erscheint etwas seltsam, da bekannt ist, dass das Unternehmen am Ende des Geschäftsjahres 2024 einen Gewinn von 596 Millionen Euro erzielte, was 7,6 % mehr ist als im Vorjahreszeitraum. Es könnte jedoch einige nicht öffentliche Umstände geben, die die Eigentümer zu einem solchen Schritt zwingen.

Eine kurze Geschichte von Leica

1849 gründete Carl Kellner das Optische Institut in der deutschen Stadt Wetzlar, wo er Brillen und Teleskope herstellte. Dies wurde zur Grundlage des zukünftigen Leica.

Von 1864 bis 1869 kam Ernst Leitz in das Unternehmen, übernahm bald die Leitung und benannte es in Leitz um. Unter seiner Führung wurde die Firma zum Weltmarktführer in der Herstellung von Mikroskopen.

1911 begann der Ingenieur und Fotografie-Enthusiast Oskar Barnack mit der Entwicklung einer kompakten Kamera mit 35-mm-Film – eine revolutionäre Idee für die damalige Zeit.

1925 wurde die Leica I auf der Leipziger Messe eingeführt – die erste serielle Kompaktkamera, die die Geschichte der Fotografie veränderte und sie mobil und zugänglich machte.

2012 erwarb die Familie Kaufmann Anteile und machte das Unternehmen privat.

Heute produziert die Leica Camera AG Premium-Kameras, -Objektive und optische Instrumente und bleibt ein Symbol für Qualität, technische Präzision und legendäre fotografische Kultur. Die führenden Smartphone-Hersteller nutzen Leica-Sensoren und konsultieren ihre Spezialisten für die Feinabstimmung.

Quelle: Bloomberg

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