Britisches Gericht könnte Valve wegen Steam-Monopol mit fast 1 Milliarde US-Dollar bestrafen
Das Berufungsgericht in London hat Valve angeordnet, sich wegen Monopolisierung des digitalen Stores Steam vor Gericht zu verantworten.
Eine Sammelklage im Namen von 14 Millionen britischen Bürgern wurde bereits 2024 eingereicht, und seitdem hat das Unternehmen es geschafft, Gerichtsverhandlungen zu vermeiden. Aber jetzt sieht sich Valve mit einer echten Geldstrafe von fast 900 Millionen Dollar konfrontiert.
Was bekannt ist
Die Anklage glaubt, dass das Unternehmen von Gabe Newell seine führende Marktposition nutzt, um Spielentwicklern, Publishern und Verbrauchern unvorteilhafte Bedingungen aufzuzwingen. Steam erhält eine 30%ige Provision für jedes verkaufte Spiel und jede Mikrotransaktion, bietet jedoch keine Umgehungsmöglichkeiten für Zahlungen an.
Alle 14 Millionen britischen Spieler sind der Meinung, dass es aufgrund fehlender Plattformen von vergleichbarem Umfang und Beliebtheit auf dem Markt den meisten Entwicklern keine andere Wahl bleibt, als Steam gegenüber alternativen Plattformen mit niedrigeren Provisionen zu nutzen.
Für Valve ist dies bei weitem nicht die erste solche Klage, und bisher haben die Anwälte des Unternehmens es geschafft, bedeutende Geldstrafen zu vermeiden. Mal sehen, wie es dieses Mal endet.
Quelle: Reuters