BMW ruft weltweit 575.000 Fahrzeuge wegen Brandgefahr beim Anlasser zurück
BMW hat eine globale Rückrufaktion angekündigt, die etwa 575.000 Fahrzeuge betrifft. Der Grund ist ein mögliches Starterdefekt: Abnutzung des Magnetschalters kann zu Überhitzung und in seltenen Fällen zur Entzündung führen.
Was bekannt ist
Das Problem wurde nach internen Prüfungen und Kundenbeschwerden bekannt. BMW erklärt, dass sich über die Zeit, insbesondere bei vielen Motorstarts, die Abnutzung des Magnetschalters des Starters erhöhen kann. Die ersten Anzeichen sind, dass der Motor schwerfällig startet oder gar nicht anspringt. In Extremfällen ist eine Überhitzung des Aggregats möglich, wodurch das Brandrisiko steigt.
Der deutsche Automobilclub ADAC stellt klar, dass Metallspäne im Magnetschalter einen Kurzschluss verursachen können. Danach ist eine Überhitzung des Starters möglich, sogar während der Fahrt.
Der Rückruf gilt für folgende Modelle:
- 2er Coupé (G42)
- 3er Limousine (G20)
- 3er Touring (G21)
- 3er Langversion für China (G28)
- 4er Coupé (G22)
- 4er Cabriolet (G23)
- 4er Gran Coupé (G26)
- 5er Limousine (G30)
- 5er Touring (G31)
- 6er Gran Turismo (G32)
- 7er Limousine (G11, G12)
- X3 (G01)
- X4 (G02)
- X5 (G05)
- X6 (G06)
- Z4 (G29)
Auch der Toyota Supra, der technisch identisch mit dem Z4 ist, ist vom Rückruf betroffen.
In Deutschland wird als Korrekturmaßnahme der Anlasser ersetzt. In einigen Fällen, so der ADAC, könnte auch die Batterie ersetzt werden müssen. Vor Durchführung der Reparaturen wird den Besitzern geraten, das Fahrzeug nicht unbeaufsichtigt mit laufendem Motor stehen zu lassen, wenn es unter den Rückruf fällt.
Das Unternehmen empfiehlt auch, die FIN-Nummer über den offiziellen Rückrufüberprüfungsdienst in ihrem Land zu überprüfen und gegebenenfalls einen Händlertermin zu vereinbaren.
Quelle: BMW Blog