Elektrischer Mercedes-Benz eArocs 400 absolvierte Wintertests in Finnland

Elektrischer Mercedes-Benz eArocs 400 absolvierte Wintertests in Finnland
Mercedes-Benz eArocs 400. Quelle: Daimler Truck

Mercedes-Benz Trucks hat Wintertests des neuen Elektro-Lkw eArocs 400 abgeschlossen. Die Tests fanden nahe dem Polarkreis bei Temperaturen bis zu −20°C statt.

Was bekannt ist

Bei den Tests bewerteten Spezialisten die Traktion und Stabilität auf Schnee und Eis, das Anfahren bei niedrigen Temperaturen, die Batterie- und Ladeleistung bei Kälte sowie die Effizienz des Elektroantriebsstrangs. Die gewonnenen Daten werden für die endgültige Modellentwicklung vor dem Start der Massenproduktion genutzt.

Die Präsentation der Serienversion ist für April 2026 geplant. Die Produktion beginnt im dritten Quartal 2026.

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Der eArocs 400 ist für den städtischen Bauteerverkehr konzipiert. Während der Fahrt erzeugt er keine lokalen CO₂e-Emissionen und weist niedrige Geräuschpegel auf.

Zu Beginn wird das Modell in Gesamtgewichtsversionen von 37 und 44 Tonnen mit einer 8x4/4-Achskonfiguration und vier Radstandsoptionen verfügbar sein. Das Fahrzeug kann als Betonmischer oder Baustellenkipper konfiguriert werden. Aufgrund der Abwesenheit von lokalen Emissionen kann der Lkw in Gebieten mit geringen oder keinen Emissionen eingesetzt werden, und sein geringer Geräuschpegel macht ihn für Wohngebiete, Bereiche in der Nähe von Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten sowie für nächtliche Bauarbeiten geeignet.

Der Lkw ist mit einem zentralen Elektromotor mit integriertem Dreiganggetriebe ausgestattet. Die Dauerleistung beträgt 380 kW, mit einem Spitzenwert von 450 kW. In Kombination mit bewährten Achskonfigurationen der Arocs-Familie sorgt diese Designlösung für die notwendige Bodenfreiheit und Geländegängigkeit für den Einsatz auf Baustellen.

Dem Hersteller zufolge ist der eArocs 400 mindestens 50% energieeffizienter als ein vergleichbarer Diesel-Lkw. Dies wird durch die höhere Effizienz des elektrischen Systems, die Energierückgewinnung und den Einsatz von elektrischen Zusatzgeräten erreicht.

Das bordeigene elektrische System arbeitet mit 800 V. Der Lkw ist mit zwei Batteriepacks mit einer Gesamtkapazität von 414 kWh ausgestattet, die in einem Batterieturm direkt hinter der Fahrerkabine untergebracht sind. Die Reichweite des Betonmischers beträgt 200 km und die des Kippers bis zu 240 km, was ausreicht, um die meisten Aufgaben während eines gesamten Arbeitstages ohne Zwischenladen zu erledigen.

Das Laden erfolgt über Standard-CCS2-Steckverbinder auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Bei einer Leistung von bis zu 400 kW können die beiden Batterien bei einer Standard-Hochgeschwindigkeits-DC-Ladestation mit einem Strom von 500 A von 10% auf 80% in etwa 46 Minuten geladen werden.

Quelle: Daimler Truck

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