Renault-CEO setzt auf EREV und verabschiedet sich von 'falschen' Hybriden
Der Chef von Renault kritisierte Plug-in-Hybride (PHEV) mit einer kleinen elektrischen Reichweite und forderte die Branche auf, auf elektrifizierte Fahrzeuge mit verlängerter Reichweite (EREV) umzusteigen.
Was bekannt ist
Renault-CEO François Provost bezeichnete die meisten modernen PHEVs als "falsche Hybride". Laut ihm laden Fahrer diese aufgrund der geringen Batterie-Reichweite einfach nicht regelmäßig auf. Provost sagt, dass dies die Wahrnehmung der Technologie bei den Verbrauchern und ihren Ruf bei den Regulierungsbehörden schädigt. Die Kritik richtet sich sowohl an deutsche als auch an chinesische Hersteller.
Das EREV-Konzept besagt, dass ein oder mehrere Elektromotoren den Antrieb übernehmen und ein Verbrennungsmotor die Antriebsbatterie bei Bedarf auflädt. Provost glaubt, dass dieser Ansatz die Fahrer davon überzeugen wird, täglich aufzuladen, während die Möglichkeit besteht, stressfrei 1000 km zu reisen.
Renault untersucht die Möglichkeit, einen Verbrennungsmotor als Generator auf seiner neuen Elektroplattform zu installieren, die die Grundlage für den nächsten Scenic SUV bilden wird.
Quelle: Autocar