NVIDIAs kühner Schritt: GeForce RTX 5050 mit ungewöhnlichem 9GB GDDR7 Speicher trotz Chipengpass
Der Chipmangel setzt sich fort und führt zu unerwarteten Lösungen von Komponentenherstellern, einschließlich Grafikkarten, neben erheblichen Preiserhöhungen.
Was bekannt ist
Laut dem Insider MEGAsizeGPU arbeitet NVIDIA an einer aktualisierten Version der GeForce RTX 5050-Grafikkarte, die eine ungewöhnliche Videospeicherkonfiguration aufweist—9 GB GDDR7. Dies macht das Modell zum einzigen in der RTX 50-Reihe mit einem solchen Volumen und Typ von Speicher.
Dem Leak zufolge plant NVIDIA, die aktuelle Konfiguration von vier 2 GB GDDR6-Modulen durch drei 3 GB GDDR7-Module zu ersetzen.
Aufgrund der Reduzierung der Anzahl der Chips wird die Busbreite von 128 auf 96 Bit verringert, aber der Übergang zu GDDR7 wird dies mit erhöhter Bandbreite kompensieren—von 20 auf 28 Gbps.
Quellen deuten darauf hin, dass der Grund für diese Entscheidung ein Speichermangel und der Wunsch des Unternehmens ist, die verfügbaren GDDR7-Module optimal zu nutzen.
Die 9 GB Konfiguration wirkt unkonventionell, ermöglicht es NVIDIA jedoch, die Kosten des unteren Modells in der Serie niedrig zu halten, trotz keine neuen Verbrauchermodelle 2026 auf den Markt zu bringen.
Neben der RTX 5050 soll NVIDIA Gerüchten zufolge auch eine aktualisierte Version der GeForce RTX 5060 vorbereiten. Es wird berichtet, dass potenziell die GB205-GPU verwendet wird, die in der RTX 5070 genutzt wird, jedoch in einer reduzierten Version:
- die Anzahl der CUDA-Kerne wird von 6144 auf 3840 reduziert,
- und die Busbreite von 192 auf 128 Bit.
Dies könnte ein Modell sein, das auf spezifische Märkte abzielt, in denen NVIDIA traditionell nicht standardisierte Versionen von Grafikkarten herausbringt.
Quelle: VideoCardz