BMW iX3 Produktion im neuen Werk in Ungarn erhöht, um steigende Nachfrage zu decken
BMW hat die Produktion des elektrischen Crossovers BMW iX3 in seinem neuen Werk in Debrecen, Ungarn, erhöht. Das Werk arbeitet bereits in zwei Schichten, um die hohe Nachfrage nach dem Modell zu bewältigen.
Was bekannt ist
Seit dem Debüt des BMW iX3 im September letzten Jahres entfällt etwa ein Drittel aller Bestellungen für BMW-Elektrofahrzeuge in Europa auf dieses Modell. Im Januar kündigte der Automobilhersteller an, eine zweite Schicht zu ergänzen, und diese Entscheidung wurde schneller umgesetzt als erwartet.
Bei voller Kapazität ist das Werk in Debrecen in der Lage, bis zu 150.000 Autos pro Jahr zu produzieren. Die Produktion der Standardversion des Crossovers mit normalem Radstand (Index NA5) konzentriert sich zunächst auf diesen Standort.
Die Produktionspläne des BMW iX3 sollen weiter ausgebaut werden. Auch im BMW-Werk in San Luis Potosi, Mexiko, ist eine Montage geplant — der Start ist für Mitte 2027 vorgesehen.
Darüber hinaus wird in diesem Jahr in China mit der Produktion der Version mit verlängertem Radstand (NA6) begonnen. Solche Fahrzeuge werden unter anderem nach Indien, Thailand, Indonesien und Malaysia exportiert.
Die Auslieferungen der Standardversion des BMW iX3 haben in Europa bereits begonnen, und das Modell wird später in diesem Sommer auf den US-Markt kommen. Laut BMW-CEO Oliver Zipse sind sowohl Privatkunden als auch Firmenflotten an dem elektrischen Crossover interessiert. Ein erheblicher Teil der Käufer besagte zuvor keine BMW-Fahrzeuge.
Derzeit ist nur die 50 xDrive-Version zum Verkauf erhältlich, aber bis Ende des Jahres werden in Europa erschwinglichere 40 und 40 xDrive-Modifikationen erwartet. Eine leistungsstärkere M60-Version wird ebenfalls später erscheinen, und das vollständig neue BMW X3 M wird voraussichtlich 2027 debütieren.
Neuer BMW iX3 und BMW i3. Foto: BMW
Die BMW Neue Klasse-Familie begann mit einem Crossover, aber auch eine Limousine ist in Sicht. Der neue elektrische BMW i3 wird am 18. März vorgestellt, und seine Produktion beginnt in der zweiten Jahreshälfte im Werk München. Um Platz für dieses Modell zu schaffen, wird die Produktion der BMW 3er-Reihe in das Werk Dingolfing verlagert. Die neue Generation der Limousine mit dem Index G50 soll bis Ende des Jahres am Band stehen.
Quelle: BMW Blog