Vivo steigt ins Rennen ein: Futuristisches Smartphone mit vertikal ausfahrbarem Display vorgestellt
Anfang März sorgte Samsung mit dem Konzept eines Smartphones mit ausziehbarem Display für Aufsehen. Der Prototyp wurde auf der MWC 2026 gezeigt und wuchs mit einer einfachen Bewegung von 5,1 Zoll im Format 16:9 auf 6,7 Zoll im Format 22:9.
Nun deutet sich an, dass dehnbare oder ausfahrbare Displays zum nächsten Trend werden könnten. Denn mit Vivo arbeitet offenbar auch einer der größten chinesischen Hersteller an einem ähnlichen Gerät.
Was bisher bekannt ist
Vivo hat eine Patentanmeldung für ein Smartphone mit ungewöhnlichem Design eingereicht. Anders als bei Samsung, wo sich das Display offenbar zusammen mit dem Gehäuse ausdehnt, fährt bei Vivo ein zusätzlicher Teil des Bildschirms senkrecht nach oben aus dem Gehäuse heraus. Dabei wirkt die Anzeige trotzdem wie aus einem Guss. Von hinten und von der Seite erinnert die Konstruktion an frühere Slider-Handys, auch wenn der Vergleich nur bedingt passt.
Dadurch wird das Smartphone deutlich höher, und das Seitenverhältnis wird gestreckter. Das dürfte die Darstellung von Inhalten spürbar verändern, etwa bei Videos, Apps oder beim Lesen.
Ob Vivos Konzept jemals als Seriengerät auf den Markt kommt, ist offen. Trotzdem zeigt der Entwurf, wohin sich der Smartphone-Markt entwickeln könnte.
Für Nutzer in Deutschland wäre ein solches Modell vor allem dann interessant, wenn der zusätzliche Bildschirm im Alltag echten Mehrwert bietet. Vorteile wären mehr Platz für Inhalte bei weiterhin kompakter Breite. Nachteile könnten ein höherer Preis, mehr technische Komplexität und mögliche Fragen zur Haltbarkeit sein.
Für den Markt gilt: Solche Konzepte erhöhen den Innovationsdruck auf etablierte Hersteller. Sollte die Technik ausgereift sein, könnten ausfahrbare Displays mittelfristig eine Alternative zu Foldables werden, die in Deutschland oft noch deutlich über 1.500 Euro kosten.
Quellen: Ithome