BMW M3 Touring 24H: Vom Aprilscherz zur Realität beim Nürburgring-Rennen bis 2026

Von: Volodymyr Kolominov | gestern, 21:04

Der BMW M3 Touring 24H Rennkombi, der vor einem Jahr als Aprilscherz gezeigt wurde, ist Realität geworden. Das Auto wird 2026 bei den 24 Stunden von Nürburgring an den Start gehen.

Was ist bekannt

Das Auto basiert auf dem BMW M4 GT3 EVO Renncoupé, was es der BMW M Motorsport-Abteilung ermöglichte, die Entwicklung zu beschleunigen. Allerdings mussten Ingenieure eine komplett neue Kombikarosserie aus Kohlefaser (CFRP) entwickeln.

Aufgrund der Besonderheiten der Karosserie wurden neue Fenster und dekorative Hecktüren entwickelt. Die Vordertüren wurden verkürzt und der Heckflügel wurde weiter nach hinten versetzt, um die aerodynamischen Eigenschaften des Kombis auszugleichen.

Der BMW M3 Touring 24H verfügt über einen P58-Motor - einen 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit bis zu 590 PS und 700 Nm Drehmoment. Die Kraft wird über ein sechsgängiges X-trac-Getriebe auf die Hinterräder übertragen.

Interessanterweise besitzt der serienmäßige BMW M3 Touring ein xDrive-Allradsystem, während die Rennversion über Hinterradantrieb verfügt.

Die Entwicklung des Fahrzeugs dauerte nur acht Monate. Trotz der gemeinsamen Plattform mit dem BMW M4 GT3 EVO ist der Kombi 200 mm länger und 32 mm höher als das Coupé. Ansonsten sind die Fahrzeuge nahezu identisch und erfüllen die technischen Anforderungen der GT3-Kategorie.

Die Tests des Rennkombis haben bereits begonnen. In naher Zukunft wird das Auto im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie auf die Strecke gehen.

Werkspiloten Jens Klingmann, Ugo de Wilde, Connor De Phillippi und Neil Verhagen werden abwechselnd am Steuer sitzen.

Das Schubert Motorsport-Team wird den BMW M3 Touring 24H in der SPX-Klasse einsetzen, während das BMW M4 GT3 EVO Coupé in der SP9-Klasse um den Sieg kämpfen wird.

Das 24 Stunden Nürburgring Rennen findet am 16.–17. Mai auf der berühmten Nürburgring Nordschleife in Deutschland statt.

Quelle: BMW