Xiaomi 17 im Test: Kompaktes Flaggschiff mit dem stärksten Akku seiner Klasse
Klein, leistungsstark, ausdauernd – das alles steckt im Xiaomi 17. Schon vor dem offiziellen Marktstart in Deutschland konnten wir das kompakte Flaggschiff der neuen Generation ausgiebig testen. Das Ergebnis ist eindeutig: Beim Akku setzt Xiaomi einen Maßstab, an dem Galaxy S26 und iPhone 17 schlicht scheitern. Und das zu einem Preis, der die Konkurrenz unter Druck setzt.
Kurz zur Einordnung: Im Test haben wir die Basisversion Xiaomi 17 (ab 999 €). Darüber stehen Xiaomi 17 Pro und Xiaomi 17 Pro Max mit zusätzlichem Rückseiten-Display – diese Modelle kommen vorerst nicht nach Deutschland und sind nur als China-Import erhältlich. An der Spitze steht das Xiaomi 17 Ultra (ab 1.499 €) mit größerem Display und einer 200-Megapixel-Periskopkamera. Der Chip – Snapdragon 8 Elite Gen 5 – ist bei allen Modellen identisch, ebenso das Leica-Kamerasystem. Beim Akku gibt es Unterschiede: Das Basismodell hat mit 6.330 mAh sogar mehr Kapazität als das Ultra (6.000 mAh). Wie gut das Basismodell damit abschneidet, zeigt dieser Test.
4 Gründe für das Xiaomi 17:
- Snapdragon 8 Elite Gen 5 – der schnellste Smartphone-Chip des Jahres 2026;
- Leica-Triple-Kamera mit professionellem Interface, echter Optik und Leica-Technologie aus Wetzlar;
- Rekordverdächtige Akkulaufzeit und schnelles Mehrmodus-Laden (Kabel, kabellos, Rückladung);
- Kompaktes Gehäuse mit IP68-Schutz und erstmals Xiaomi-eigenem Magnetsystem für Zubehör.
3 Gründe gegen das Xiaomi 17:
- Du willst ein Smartphone mit großem Display (ab 6,7 Zoll);
- Du bist grundsätzlich nicht bereit, ein neues Flaggschiff-Gerät zu kaufen;
- Du nutzt das Apple-Ökosystem intensiv und bist nicht bereit, auf Android zu wechseln.
Was ist im Lieferumfang enthalten?
Trotz des Flaggschiff-Status ist die Verpackung schlicht gehalten. Im Karton: Smartphone, USB-A-auf-USB-C-Kabel, Schutzhülle, SIM-Nadel und Informationsmaterial. Die mitgelieferte Hülle ist aus transparentem Kunststoff – funktional, aber nicht sonderlich wertig. Ein Netzteil liegt nicht bei – das ist bei diesem Preis ärgerlich, hat sich aber inzwischen bei allen großen Herstellern durchgesetzt. Samsung und Apple liefern ebenfalls keines mehr mit. Ein kompatibles 100-Watt-Netzteil kostet im Handel rund 25–35 Euro; Xiaomi-Smartphones sind bei der Ladekompatibilität wählerisch, dazu später mehr.
Lieferumfang des Xiaomi 17. Illustration: gagadget.com
Wie sieht das Xiaomi 17 aus?
Angenehm kompakt. Mit 151 × 72 × 8 mm und 191 Gramm ist das Xiaomi 17 ähnlich kompakt wie das Samsung Galaxy S26 – und damit deutlich kleiner als aktuelle Mittelklasse-Smartphones, die meist über 165 mm Länge kommen. Wer sein Smartphone in der Jackentasche trägt oder oft einhaändig bedient, wird das zu schätzen wissen. Wer ein großes Display gewohnt ist, sollte zum Xiaomi 17 Ultra greifen.
In Deutschland ist das Gerät in vier Farben erhältlich: Black, Venture Green, Alpine Pink und Ice Blue. Unser Testgerät kam in Schwarz – genauer ein dunkles Anthrazit-Matt, das deutlich edler wirkt als glänzende Oberflächen. Rückseite aus Mattglas, Rahmen aus Aluminium, angenehme Haptik ohne Fingerabdruckmagnet. Lautstärketasten und Ein-Aus-Schalter rechts, USB-C und SIM-Schublade unten – vertrautes Xiaomi-Layout.
Der Kamerablock auf der Rückseite steht über dem Gehäuse hervor, hat eine verspiegelte Oberfläche mit Leica-Beschriftung und den Daten der Optik. Vier große „Augen“ verbergen dahinter drei echte Kameras und einen LED-Blitz – keine Attrappen. Das Xiaomi-Logo sitzt diskret unten. Insgesamt wirkt das Design aufgeräumt und klar, die Verarbeitung ist für diesen Preis tadellos.
Das Kameramodul des Xiaomi 17 mit Leica-Beschriftung. Illustration: gagadget.com
Was für ein Display hat es?
Klein, aber Flaggschiff-Niveau. Das 6,3-Zoll-LTPO-AMOLED-Panel löst mit 1.220 × 2.656 Pixeln auf, was über 460 PPI entspricht – Texte und Fotos wirken messerscharf. Die LTPO-Technologie skaliert die Bildwiederholrate automatisch zwischen 1 und 120 Hz je nach Inhalt: fließend beim Scrollen, stromsparend beim Lesen. Der Always-On-Modus zeigt Uhrzeit und Benachrichtigungen und ist flexibel konfigurierbar.
Die Spitzenhelligkeit beträgt 3.500 nits – auch bei direkter Mittagssonne bleibt das Display gut ablesbar. Das Displayglas nennt sich Xiaomi Dragon Crystal Glass und soll laut Hersteller Corning Gorilla Glass Victus 2 in der Kratzfestigkeit übertreffen (Mohs-Härte 7, vergleichbar mit Quarz). Eine werkseitige Schutzfolie liegt bereits aufgebracht – ein kleines, aber praktisches Detail.
Die Frontkamera sitzt mittig oben, und das Interface greift die Fläche drumherum ähnlich auf wie Apples Dynamic Island: Musik-Player, Timer oder Ladevorgänge lassen sich dort als schlankes Info-Widget einblenden. Der Fingerabdruckscanner sitzt unter dem Display – etwas weiter oben als bei vielen anderen Smartphones, näher an der vertikalen Mitte. Minimal ungewöhnt in den ersten Stunden, danach kein Problem.
So nutzt der Musik-Player den Bereich rund um die Frontkamera. Illustration: gagadget.com
Wie steht es um die Leistung?
Dafür kauft man ein solches Gerät. Das Xiaomi 17 basiert auf dem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5 – dem aktuell leistungsstärksten Smartphone-Prozessor. Acht Oryon-V3-Kerne takten mit bis zu 4,6 GHz, die Adreno-840-GPU übernimmt die Grafikarbeit. Dazu gibt es LPDDR5X-Arbeitsspeicher und UFS-4.1-Flash-Speicher – das Schnellste, was derzeit verbaut wird.
Das Gerät sprengt manche Benchmarks buchstäblich: In den 3DMark-Tests SlingShot und Wild Life brach die Messung ab, weil das Smartphone „zu leistungsstärk“ für die Obergrenzen der Tests war. Im Alltag – Pendeln mit dem Zug, Homeoffice, Gaming-Sessions am Abend – war kein spürbarer Leistungseinbruch zu bemerken. Wichtig für den Vergleich mit Samsung: Samsung verbaut im Galaxy S26 für den deutschen Markt voraussichtlich einen Exynos-Chip, der im Chip-Duell gegen den Snapdragon zurückliegt.
Im Alltag bei normalen Aufgaben wie Surfen, Social Media oder Streaming ist der Unterschied zu einem guten Mittelklasse-Smartphone kaum spürbar. Wenn es auf echte Rechenleistung ankommt – 8K-Video schneiden, RAW-Fotos in Echtzeit bearbeiten – zeigt sich das Leistungspolster deutlich.
Das Xiaomi 17 in der mitgelieferten transparenten Schutzhülle. Illustration: gagadget.com
Wie gut ist die Akkulaufzeit?
Das Xiaomi 17 ist weder besonders groß noch schwer – und steckt trotzdem einen 6.330-mAh-Akku ins Gehäuse. Zum Vergleich: Galaxy S26 und iPhone 17 kommen auf deutlich weniger Kapazität – bei einem Gehäuse, das kaum größer ist. Im PCMark-Test hielt das Gerät mehr als einen Tag durch. Im Alltag – Pendeln in der U-Bahn, Homeoffice, abends mal Netflix – kamen wir problemlos zwei Tage ohne Ladekabel aus.
Das Smartphone unterstützt 100-Watt-Schnellladung per USB-C sowie 50-Watt-kabelloses Laden. Im Reverse-Modus gibt das Gerät bis zu 22,5 Watt ab – praktisch, um Kopfhörer oder eine Smartwatch auf der Rückseite zu laden. Wir haben es geprüft: es funktioniert.
Xiaomi-Smartphones sind beim Ladegerät wählerisch – die volle Geschwindigkeit gibt es nicht mit jedem Netzteil. Da wir kein Original-Netzteil zur Verfügung hatten, haben wir mehrere leistungsstarke Netzteile getestet. Das schnellste (100-Watt-Modell) lud das Gerät in genau 70 Minuten von 0 auf 100 Prozent auf. In den ersten zehn Minuten kamen bereits 25 Prozent dazu. Die Ladeleistung schwankte dabei und erreichte in der Spitze 88 Watt. Wir haben die Ladung mit einem Wattmeter gemessen: Der Gesamtverbrauch für eine vollständige Ladung lag bei 28 Wh – etwas über den theoretisch berechneten 24 Wh. Das originale Xiaomi-Schnellladegerät (nicht im Lieferumfang) dürfte die Aufgabe in unter einer Stunde erledigen. Was bleibt: Das Galaxy S26 lädt mit 25 Watt – das Xiaomi 17 mit 100 Watt. Wer viel unterwegs ist und schnell wieder voll will, weiß, was er nimmt.
Software und Benutzeroberfläche
Das Xiaomi 17 kommt mit Android 16 und der Xiaomi-Oberfläche HyperOS 3. Wer bereits ein Xiaomi-Gerät genutzt hat, findet sich sofort zurecht. HyperOS erinnert stark an iOS – aufgeräumt, mit sauberen Animationen – bringt aber die volle Google-Plattform mit. Play Store, Google Pay, alle Google-Apps sind ohne Einschränkungen vorhanden. Werbung in System-Apps? Beim Xiaomi 17 nicht vorhanden – ausdrücklicher Unterschied zu günstigeren Xiaomi- und Redmi-Serien.
Für Gamer steht das Game Turbo Kontrollzentrum bereit: Leistungsdiagramme in Echtzeit, RAM-Optimierung und spezifische Spielmodus-Einstellungen – bis hin zur Stimmveränderung beim Gaming.
Die KI-Funktionen unter dem Label Xiaomi Hyper AI umfassen Textbearbeitung in der Notiz-App, generative Bildbearbeitung in der Galerie (Hintergrund entfernen, unerwünschte Objekte löschen, KI-Erweiterung) sowie automatische Übersetzung. Einige Textfunktionen unterstützen noch nicht alle europäischen Sprachen vollständig – bei der Bildbearbeitung ist das kein Problem.
Ein wichtiger Punkt für die Kaufentscheidung: Xiaomi garantiert für das Xiaomi 17 fünf Jahre Android-System-Updates und sechs Jahre Sicherheits-Patches. Ein Gerät, das du heute für 999 Euro kaufst, wird also bis mindestens 2031 mit aktuellen Sicherheitsupdates versorgt – eines der längsten Versprechen im Android-Feld.
Datenschutz und DSGVO: Was du wissen solltest
Das ist eine Frage, die bei einem chinesischen Hersteller berechtigt ist. Hier die konkreten Fakten.
Für Europa fungiert Xiaomi Technology Netherlands B.V. als datenschutzrechtlich Verantwortlicher. Datenübertragungen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums laufen ausschließlich über EU-Standardvertragsklauseln – das ist DSGVO-konform. Die globale Version des Xiaomi 17 ist technisch von der chinesischen Version getrennt; deine Daten landen nicht auf chinesischen Servern.
HyperOS 3 bietet ein Privacy Dashboard, das in Echtzeit anzeigt, welche Apps auf Kamera, Mikrofon oder Standort zugreifen. Berechtigungen können temporär erteilt werden und erlöschen automatisch nach kurzer Zeit. Das App-Sandboxing von Android 16 isoliert Drittanbieter-Apps zusätzlich vom Kernsystem.
Welche Möglichkeiten bietet die Kamera?
Die Kamera gehört zu den stärksten Seiten aller modernen Flaggschiff-Smartphones. Seit 2022 arbeitet Xiaomi mit Leica zusammen – dem deutschen Kamerahersteller aus Wetzlar, Hessen. Im Xiaomi 17 kommen drei Kameras zum Einsatz, jede mit einem 50-Megapixel-Sensor.
Das Xiaomi 17 und seine Leica-Kameraoptik. Illustration: gagadget.com
Die Hauptkamera nutzt eine Leica Summilux-Optik mit hoher Lichstärke f/1,67 und einem äquivalenten Brennweitenbereich von 23 mm. Bei schlechtem Licht – abends in der Fußgängerzone oder in einem Restaurant – liefert sie saubere, rauscharme Bilder ohne künstlich aufzuhellen. Alle Testfotos unten wurden unbearbeitet, im Automatikmodus aus der Hand aufgenommen.
Die Telekamera liefert echten physischen 2,6×-Zoom ohne Sensor-Crop. Das Leica Floating Lens-Objektiv hat eine äquivalente Brennweite von 60 mm, Blende f/2,0 und optische Bildstabilisierung.
Dieselbe Kamera eignet sich hervorragend für Makroaufnahmen – sie fokussiert stabil ab 10 cm Abstand und liefert dabei eine natürliche Tiefenunschärfe.
Die Weitwinkelkamera arbeitet mit einer asphärischen Leica-Optik (17 mm äquivalent, 102°) und elektronischer Bildstabilisierung. Dank der hochwertigen Optik und des großen Sensors ist die Bildqualität vollwertig: keine matschigen Bilder, kein unangenehmes Rauschen, auch bei schlechtem Licht. Der Bildwinkel ist etwas enger als beim iPhone 17 (rund 120°), was im Alltag selten stört.
Insgesamt deckt das Kamerasystem einen Bereich von 0,7× bis 60× ab. Ab 2,6× übernehmen KI-Interpolationsalgorithmen – die Qualität nimmt entsprechend mit höherer Zoomstufe ab.
Die Frontkamera löst ebenfalls mit 50 Megapixeln auf. Das Autofokus-Objektiv mit Blende f/2,2 ist ordentlich, Videoaufnahmen sind bis 4K bei 60 fps möglich. Was fehlt: eine native Funktion zur gleichzeitigen Aufnahme mit Haupt- und Frontkamera – das wäre für Video-Content-Ersteller praktisch gewesen.
Noch ein spannendes Detail zum Thema KI und Fotografie: Es gibt einen Supermond-Modus, der Mondaufnahmen ab 20× Zoom per KI aufbessert. Schummelt das System, indem es jeden gelben Kreis auf schwarzem Hintergrund durch ein Archivfoto ersetzt? Wir haben es geprüft: gelber Kreis auf schwarzem Bildschirm, aus drei Metern Entfernung mit 60× fotografiert – einmal mit Supermond-Modus, einmal ohne.
Ergebnis: Es gibt einen spürbaren Unterschied, aber die KI erfindet keine Mondkrater, wo keine sind. Der Modus arbeitet also mit dem tatsächlich aufgenommenen Bild. Zumindest der Ehrlichkeitstest ist bestanden.
Zum Kamera-Interface: Besonders erwähnenswert ist der Profimodus. Er bietet manuellen Fokus auch während der Videoaufnahme, LOG-Format für spätere Farbkorrektur, Echtzeit-Histogramm, Pegelanzeige für zwei Audiokanäle und Audio-Monitoring über angeschlossene USB-C-Kopfhörer. Wir haben es getestet: es funktioniert. Fotos können als JPG, RAW oder URAW gespeichert werden; zwei Leica-Bildverarbeitungsprofile (Authentic und Vibrant) sind ebenfalls an Bord.
Videos können in bis zu 8K (30 fps) oder 4K (bis 60 fps) aufgezeichnet werden. Eine Minute 8K-Video im MP4-Format belegt über 500 MB; 4K bei 60 fps ist kaum sparsamer. Dolby Vision und räumliche Audiospuren per Vier-Mikrofon-Array sind ebenfalls an Bord, das Bild wirkt auch bei Handaufnahmen erfreulich stabil.
Slow-Motion ist ebenfalls möglich: 1080p bis zu 960 fps oder 720p bis zu 1.920 fps.
Womit ist das Xiaomi 17 sonst noch ausgestattet?
Das Xiaomi 17 bietet dem Status als Flaggschiff entsprechend fast alles, was 2026 erwartet wird: Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, leistungsstarkes Dual-Band-GPS (Beidou, Glonass, NavIC, QZSS). Dazu Stereolautsprecher, NFC für kontaktloses Bezahlen per Google Pay, eSIM sowie zwei physische SIM-Karten-Slots. Auch ein Infrarot-Port zur Fernbedienung von TV, Klimaanlage und anderen Geräten ist verbaut. Das Gerät verfügt über 12 GB Arbeitsspeicher und wahlweise 256 oder 512 GB internen Speicher.
Neu und erstmals bei Xiaomi: Magnete hinter der Rückseite für kompatible Ladepads und Zubehör. Subjektiv sind die Magnete etwas schwächer als MagSafe beim iPhone, und das mitgelieferte Case ohne zusätzliche Magnete reduziert die Haftung merklich. Wer das System ernsthaft nutzen möchte, braucht ein Case mit integrierten Magneten. Der IP68-Schutz gegen Staub und Wasser (bis 1,5 m Tiefe für 30 Minuten) ist natürlich vorhanden.
Xiaomi 17. Illustration: gagadget.com
Was unterscheidet das Xiaomi 17 vom Xiaomi 15?
Kein Tippfehler: Wir vergleichen das 17er direkt mit dem 15er, denn ein Xiaomi 16 gibt es nicht. Xiaomi hat eine Modellnummer übersprungen – vermutlich um die Namensgleichheit mit dem iPhone 17 herzustellen. Kurz zusammengefasst: Das Xiaomi 17 ist das gleiche kompakte Flaggschiff mit leicht hellerem Display, dem nächsten Chip, verbesserter Kamera und deutlich besserem Akku – bei einem sogar etwas schlankeren Gehäuse. Wer ein Xiaomi 15 besitzt und hauptsächlich mehr Akkulaufzeit sucht, findet hier das stärkste Upgrade-Argument.
Xiaomi 17 vs. Galaxy S26 vs. iPhone 17: Vergleich
Wer das Xiaomi 17 einordnen will, braucht den direkten Vergleich mit seinen wichtigsten Konkurrenten in der 1.000-Euro-Klasse. Die Unterschiede sind in einem Bereich besonders deutlich.
| Parameter | Xiaomi 17 | Samsung Galaxy S26 | Apple iPhone 17 | Google Pixel 10 |
|---|---|---|---|---|
| Preis (ab) | 999 € | ~1.049 € | ~1.099 € | ~899 € |
| Display | 6,3″ LTPO OLED | 6,2″ OLED | 6,1″ OLED | 6,3″ OLED |
| Prozessor | Snapdragon 8 Elite Gen 5 | Exynos 2600 (DE) | Apple A19 | Google Tensor G5 |
| Akku | 6.330 mAh | 4.000 mAh | ~3.560 mAh | ~4.700 mAh |
| Laden (Kabel) | 100 W | 25 W | ~27 W | 45 W |
| Laden (kabellos) | 50 W | 15 W | 25 W (MagSafe) | 23 W |
| Hauptkamera | 50 MP Leica f/1,67 | 50 MP f/1,8 | 48 MP f/1,6 | 50 MP f/1,68 |
| Kamerasystem | Triple Leica (0,7–60×) | Triple (bis 30×) | Dual (bis 2×) | Triple (bis 8×) |
| Schutzklasse | IP68 | IP68 | IP68 | IP68 |
| Android-Updates | 5 Jahre OS + 6 Jahre Security | 7 Jahre OS | 6 Jahre iOS | 7 Jahre OS |
Das Bild ist eindeutig: Beim Akku und der Ladegeschwindigkeit hat das Xiaomi 17 keine Konkurrenz in dieser Preisklasse. Samsung liefert mit 7 Jahren die längste Update-Garantie – Xiaomis 5 Jahre sind aber ebenfalls solide. Der einzige echte Nachteil gegenüber Galaxy S26 und Pixel 10: Xiaomis KI-Integration ist noch nicht so tief ins System eingebettet wie bei Samsung Galaxy AI oder Googles on-device KI.
Fazit
Das Xiaomi 17 ist eine konsequente Weiterentwicklung – kein Neuerfinden, aber ein klarer Schritt nach vorne. Der Chip ist der schnellste am Markt, die Leica-Kamera hält, was sie verspricht, und der Akku ist schlicht das stärkste Argument in diesem Preissegment. 6.330 mAh, zwei Tage Laufzeit, 100 Watt Laden – das erreicht derzeit kein Galaxy S26 und kein iPhone 17.
Für wen lohnt es sich? Für alle, die ein kompaktes Flaggschiff wollen und nicht bereit sind, beim Akku Kompromisse zu machen. Wer regelmäßig pendelt, viel fotografiert und sein Gerät länger als zwei Jahre nutzen möchte, bekommt hier mehr als bei der direkten Konkurrenz – zu einem niedrigeren Preis. Wer dagegen das größte Tele, ein Zweitdisplay auf der Rückseite oder die nahtloseste KI-Integration sucht, schaut sich besser das Xiaomi 17 Ultra oder das Galaxy S26 an.
Drei Dinge, die du über das Xiaomi 17 wissen solltest:
- Es ist das leistungsstärkste kompakte Smartphone 2026 – 6,36″ Display, Snapdragon 8 Elite Gen 5 – und hängt beim Akku alle Konkurrenten klar ab;
- Die Leica-Triple-Kamera mit echter Summilux-Optik, 50-MP-Sensoren und optischer Bildstabilisierung ist für diesen Preis außergewöhnlich;
- Der 6.330-mAh-Akku unterstützt 100-Watt-Kabelladung und 50-Watt-Wireless – und das Gerät bekommt fünf Jahre Android-Updates plus sechs Jahre Sicherheits-Patches.
Wo kaufen: Xiaomi 17 in Deutschland
Das Xiaomi 17 ist ab sofort bei MediaMarkt, Saturn, Amazon.de, Otto und im offiziellen Xiaomi-Shop mi.com/de erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999 Euro für 12 GB RAM und 256 GB Speicher sowie 1.099 Euro für die 512-GB-Variante. Das Xiaomi 17 Ultra ist ab 1.499 Euro verfügbar.
Tipp: Wer ein altes Smartphone hat, lohnt es sich, beim Kauf das Trade-in-Angebot bei MediaMarkt zu prüfen – der Ankaufwert des Altgeräts wird direkt vom Kaufpreis abgezogen.
Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S26 kostet ab rund 1.049 Euro, das iPhone 17 ab rund 1.099 Euro – beide mit deutlich kleinerem Akku und langsamerer Ladefunktion.
Häufige Fragen zum Xiaomi 17
Wie lange hält der Akku des Xiaomi 17?
Im Alltag (Pendeln, Homeoffice, Soziale Netzwerke, Fotos) kommt man problemlos zwei Tage ohne Laden aus. Im PCMark-Benchmark hält das Gerät über 24 Stunden kontinuierlicher Nutzung durch.
Ist das Xiaomi 17 wasserdicht?
Ja – IP68-Zertifizierung: bis 1,5 Meter Wassertiefe für 30 Minuten. Regen, Spritzer und kurzes Untertauchen sind kein Problem.
Wie lange bekommt das Xiaomi 17 Updates?
Xiaomi garantiert fünf Jahre Android-System-Updates und sechs Jahre Sicherheits-Patches. Stand heute (Android 16) bedeutet das Unterstützung bis mindestens 2031.
Ist das Xiaomi 17 DSGVO-konform?
Für Europa ist Xiaomi Technology Netherlands B.V. datenschutzrechtlich verantwortlich. Datenübertragungen außerhalb der EU laufen über EU-Standardvertragsklauseln. HyperOS 3 bietet ein Privacy Dashboard mit Echtzeit-Kontrolle aller App-Berechtigungen.
Xiaomi 17 oder Samsung Galaxy S26 – was ist besser?
Das Galaxy S26 bietet die ausgefeiltere KI-Integration. Das Xiaomi 17 gewinnt beim Akku (6.330 mAh vs. deutlich weniger bei Samsung), bei der Ladegeschwindigkeit (100 vs. 25 Watt), beim Chip (Snapdragon vs. voraussichtlich Exynos in Deutschland) und beim Preis (999 vs. ∼1.049 Euro).
Welches Ladegerät brauche ich fürs Xiaomi 17?
Kein Netzteil liegt bei. Für volle 100-Watt-Ladeleistung empfiehlt sich ein kompatibles USB-C-Netzteil (z. B. von Baseus oder Anker, rund 25–35 Euro). Im Test erreichten wir mit einem Fremdnetzteil 88 Watt Spitzenleistung.