Elon Musk muss 2,8 Milliarden Dollar für Irreführung von Twitter-Investoren und Manipulation des Aktienwerts zahlen

Von: Anton Kratiuk | heute, 12:41

Elon Musk erwarb Twitter Ende 2022, aber der Deal wirft immer noch viele Fragen auf.

Das Bundesgericht von San Francisco befand den reichsten Mann der Welt für schuldig, Twitter-Investoren getäuscht und manipulative Aussagen gemacht zu haben, die es ihm ermöglichten, den Wert des Geschäfts herabzusetzen.

Wofür Musks schuldig ist

Das Gericht bestätigte die Behauptungen der Kläger in zwei von vier Anklagepunkten. Musk nutzte die Öffentlichkeit und die enorme Aufmerksamkeit seiner Nachrichten, um die Verhandlungen über den Kauf von Twitter zu beeinflussen. Insbesondere twitterte er am 13. Mai 2022, dass der Deal „vorübergehend ausgesetzt“ sei, bis eine „Überprüfung der Anzahl der Bots“ stattfindet. Die Geschworenen stimmten zu, dass diese Aussage Druck auf das Management und die Investoren des Netzwerks ausübte und den Aktienwert von Twitter künstlich reduzierte.

Die Jury schätzte die ungefähre Entschädigung, die Musk den Investoren zahlen sollte. Unter Berücksichtigung von fünf Monaten Handel, während Musk „Bots zählte“, ordnete das Gericht den Milliardär an, 2,8 Milliarden Dollar zu zahlen.

Musks Reaktion

Elon Musks Anwälte beabsichtigen, das Urteil anzufechten, da das Gericht das Vorhandensein eines massiven Betrugsschemas nicht insgesamt anerkannt hat und nannten die Entscheidung „ein geringes Hindernis auf dem Weg“. Musk räumte ein, dass der Tweet über das Anhalten des Geschäfts „möglicherweise ein Fehler“ war, bestand jedoch darauf, dass er die Bot-Daten von Twitter als unzuverlässig ansah und niemals endgültig den Rückzug aus dem Deal erklärte.

Die Entscheidung des Bundesgerichts war einer der seltenen Fälle, in denen der unsinkbare Musk für schuldig befunden wurde.

Quellen: Bloomberg