iPhone Ultra für 2.000 Dollar: Apples neuer Chef setzt gleich auf das erste Falt-iPhone
Apple hat bestätigt: John Ternus wird am 1. September 2026 neuer CEO, Tim Cook wechselt als Executive Chairman in den Hintergrund. Wenige Wochen später soll Ternus auf der alljährlichen Herbstpräsentation erstmals ein faltbares iPhone vorstellen – ein Gerät, das die Branche seit Jahren erwartet und das ab rund 2.000 Dollar kosten soll.
Der neue Chef, das neue Gerät
Ternus leitet seit Jahren die Hardwareentwicklung bei Apple und war maßgeblich an der Entstehung des iPhone Ultra beteiligt, wie 9to5Mac berichtet. Laut Apple-Pressemitteilung soll er das Gerät persönlich auf der Bühne vorstellen. Bereits beim ersten iPad stand er vor dem Publikum – die Parallele ist bewusst gesetzt.
Das iPhone Ultra – der Name ist noch nicht offiziell bestätigt – folgt dem Buchformat: Ein 7,7 bis 7,8 Zoll großes Innendisplay und ein 5,3 bis 5,5 Zoll großes Außendisplay, beide im 4:3-Seitenverhältnis. Die OLED-Panels liefert laut MacRumors exklusiv Samsung – für mindestens drei Jahre.
Kompromisse bei Premium-Preis
Wer 2.000 Dollar oder mehr ausgibt, gibt beim iPhone Ultra einiges auf. Face ID entfällt, stattdessen kommt Touch ID zum Einsatz. MagSafe fehlt, ebenso der Action Button und ein Teleobjektiv, wie MacRumors dokumentiert. Zwei 48-Megapixel-Kameras sollen die Hauptkamera-Arbeit übernehmen. Diese Einschnitte beim Funktionsumfang – gerade im Vergleich zum iPhone 18 Pro – brauchen im Preissegment ab 2.000 Dollar eine überzeugende Rechtfertigung.
Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy Z Fold 7 kostet in Deutschland ebenfalls rund 1.999 Euro. Apple bietet hier keinen Preisvorteil, setzt aber auf Ökosystem und Markenvertrauen. Höhere Speicherkonfigurationen des Ultra könnten laut Analysten bis zu 2.399 Dollar kosten – europäische Preise hat Apple noch nicht genannt.
Eingeschränkte Verfügbarkeit zum Start
Die Massenproduktion soll erst im August 2026 anlaufen, wie Macworld meldet. Das bedeutet: Zum Marktstart im September dürften die Stückzahlen knapp sein, eine breite Verfügbarkeit in Deutschland ist möglicherweise erst gegen Ende des Jahres realistisch. Apple-Analysten erwarten dennoch Rekordeinnahmen im dritten Fiskalquartal 2026 – rund 150 Milliarden Dollar Umsatz stehen im Raum.
Das faltbare iPhone ist kein Massenprodukt für sofortigen Kauf, sondern ein Signal: Apple betritt einen Formfaktor, den Samsung seit Jahren dominiert. Ob das zum Einstiegspreispunkt überzeugt, wird sich zeigen.