Xiaomi Mijia Pro: Elektrische Zahnbürste mit Gyroskop und Druckschutz
Xiaomi hat auf der Crowdfunding-Plattform Youpin eine neue elektrische Zahnbürste vorgestellt: die Mijia Multi-directional Sweeping Electric Toothbrush Pro. Das Gerät kombiniert einen Mehrvektor-Vibrationsmotor mit einem Sechs-Achsen-Sensor – Technologien, die man eher aus Spielecontrollern kennt. Ob und wann das Modell in Deutschland erhältlich sein wird, ist bislang offen.
Der Sensor
Das Herzstück der Zahnbürste ist ein eingebauter Gyroskop- und Beschleunigungssensor, der Position und Neigungswinkel des Bürstenkopfs in Echtzeit erfasst. Der Vibrationsmotor arbeitet mit zwei Freiheitsgraden, sodass der Bürstenkopf sich an die Konturen des Gebisses anpassen kann – nicht nur vor und zurück, sondern mehrdirektional. Bei zu starkem Aufdrücken reduziert das Gerät automatisch die Motorleistung und warnt optisch. Das schützt das Zahnfleisch vor der weit verbreiteten Gewohnheit, zu fest zu bürsten.
Die Ausstattung
Der Griff ist mit einer weichen Gummioberfläche ummantelt, was nassen Händen entgegenkommt. Drei Aufsatztypen werden angeboten: ein Standard-Aufsatz für die tägliche Reinigung, ein sensitiver Aufsatz für empfindliche Zähne und ein Aufhellungsaufsatz für den Zahnschmelz.
Drei Bürstenaufsätze: Standard, sensitiv und Aufhellung – passend zu unterschiedlichen Bedürfnissen.
Per Mi-Home-App lassen sich Reinigungsmodi einstellen, der Borstenabrieb verfolgen und Putzberichte abrufen. Solche App-Funktionen kennt man bereits von der T700-Reihe, die in Deutschland hierzulande bei MediaMarkt für rund 108 Euro im Handel ist. Wer ein günstigeres Angebot sucht, findet die T700 bei Versandhändlern ab etwa 63 Euro.
Verfügbarkeit in Deutschland
Im offiziellen Xiaomi-Onlineshop für Deutschland ist das Pro-Modell derzeit nicht gelistet. Auf der chinesischen Youpin-Plattform wurde ein Einführungspreis von umgerechnet rund 80 US-Dollar genannt – neuere Quellen deuten allerdings auf einen deutlich höheren Preis hin, der nur ältere oder Crowdfunding-Varianten betrifft. Verlässliche Preisangaben für den deutschen Markt liegen nicht vor.
Wer die Technologie jetzt ausprobieren möchte, greift auf die bewährte T700 zurück. Das Pro-Modell bleibt zunächst ein Gerät für den chinesischen Markt – ein Deutschland-Start ist weder angekündigt noch terminiert.