Samsung Galaxy Z Flip 8: Dünneres Scharnier, unveränderte Technik

Samsung Galaxy Z Flip 8: Dünneres Scharnier, unveränderte Technik

Samsung stellt das Galaxy Z Flip 8 am 22. Juli 2026 in London vor – zum ersten Mal findet ein Unpacked-Event für die Z-Serie außerhalb Seouls oder der USA statt. Das Datum ist kein Zufall: Apple erwartet man im September mit dem ersten iPhone Fold, und Samsung will früher im Regal stehen. Was das neue Gerät bringt, fällt allerdings überschaubar aus.

Das Scharnier

Der auffälligste Unterschied steckt im Falzmechanismus. Ein neu konstruiertes Scharnier soll die Gehäusetiefe im zugeklappten Zustand um rund 0,5 mm reduzieren. Wichtiger ist die Gewichtsreduktion: Laut Notebookcheck Insider Z Flip 8 soll das Gerät auf etwa 150 bis 180 Gramm fallen – gegenüber 188 Gramm beim Z Flip 7 ein Rückgang von über zehn Prozent. Das ist der spürbarste Alltagsvorteil des gesamten Updates. Außerdem soll die Display-Falte weniger sichtbar und tastbar sein.

Das Innenleben

Unter der Haube bleibt vieles beim Alten. Samsung setzt auf den Exynos 2600 im 2-nm-Verfahren – denselben Chip wie im Galaxy S26 – und verzichtet diesmal vollständig auf eine Snapdragon-Variante, wie Vodafone DE Z Flip 8 Gerüchte berichten. Akku (4.300 mAh) und Ladegeschwindigkeit (25 Watt) bleiben identisch mit dem Vorgänger – und das seit dem Z Flip 4 aus dem Jahr 2022. Zum Vergleich: Das Motorola Razr Ultra 2025 lädt mit 30 Watt bei einem 4.700-mAh-Akku. Im Premiumsegment fällt Samsungs Zurückhaltung beim Laden damit deutlich auf. Kameras, Lautsprecher und Vibrationsmotor erhalten ebenfalls keine nennenswerten Upgrades.

Der Preis

In Deutschland startete das Z Flip 7 bei rund 1.200 Euro. Für das Z Flip 8 rechnen Beobachter mit einem ähnlichen Niveau, allerdings deuten südkoreanische Lieferkettenquellen laut Notebookcheck auf eine leichte Preiserhöhung hin – begründet mit den höheren Fertigungskosten des neuen Scharniers. Ob das den deutschen Markt betrifft, ist noch offen.

Die Einordnung

Samsung setzt beim Z Flip 8 bewusst auf Formfaktor statt auf Spezifikationsduell. Wer das Vorgängermodell besitzt, wird kaum einen Grund zum Wechsel finden. Wer neu in die Welt der Falt-Smartphones einsteigt, bekommt ein ausgereiftes Gerät mit messbarem Gewichtsvorteil – aber auch mit Schwächen, die seit Jahren bekannt sind. Ob das gegen Apples Einstieg ins Foldable-Segment reicht, wird sich ab September zeigen.

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