Musk kauft bei Musk: SpaceX gibt 143 Millionen Dollar für Tesla Cybertruck aus

Musk kauft bei Musk: SpaceX gibt 143 Millionen Dollar für Tesla Cybertruck aus

Tesla hat in seiner Jahresbilanz für 2025 offengelegt, dass SpaceX Fahrzeuge im Wert von 143,3 Millionen Dollar beim Elektroautobauer gekauft hat. Laut Registrierungsdaten von S&P; Global Mobility entfielen allein im vierten Quartal 2025 rund 1.279 Cybertruck-Einheiten auf SpaceX – das entspricht 18 Prozent aller US-Cybertruck-Zulassungen in diesem Zeitraum. Ohne diesen Großauftrag wären die Cybertruck-Verkäufe im gleichen Quartal im Jahresvergleich um 51 Prozent gefallen.

Die Zahlen hinter dem Deal

Bezieht man alle Musk-geführten Unternehmen ein – SpaceX, xAI, Boring Company, Neuralink und X – summieren sich die Einnahmen, die Tesla 2025 aus diesem Konzerngeflecht erzielte, laut einem Nachtrag zur 10-K-Meldung bei der US-Börsenaufsicht SEC auf rund 573 Millionen Dollar. Der Cybertruck-Anteil macht mit 143,3 Millionen Dollar den größten Einzelposten aus. Pro Fahrzeug ergibt das einen Durchschnittspreis von etwa 95.500 Dollar – was zu den gehobenen Ausstattungslinien des Modells passt, möglicherweise inklusive Unternehmensanpassungen.

Der Prüfungsausschuss von Tesla hat alle diese Transaktionen als marktüblich genehmigt. Rechtlich handelt es sich um Geschäfte zwischen unabhängigen Unternehmen. Dennoch warnen Analysten vor Interessenskonflikten, wenn ein einziger CEO gleichzeitig Verkäufer und Käufer kontrolliert, wie Electrek (Mai 2026) ausführlich dokumentiert.

Einsatz im Weltraumbetrieb

Die Fahrzeuge stehen nicht zur Schau. SpaceX setzt Cybertrucks aktiv auf mehreren Geländen ein: auf der Startbasis Starbase in Texas, in der Starlink-Fertigungsstätte in Bastrop, im Testgelände McGregor sowie am Kennedy Space Center in Florida. Der Edelstahlaufbau des Pickups erweist sich in küstennahen Industrieumgebungen als praxistauglich – Korrosionsbeständigkeit ist an Standorten wie Starbase kein nebensächlicher Faktor.

Gleichzeitig vereinfacht eine einheitliche Fahrzeugflotte Wartung und digitale Einbindung in das Geländemanagement. SpaceX ersetzt damit konventionelle Verbrenner-Pickups systematisch durch Elektrofahrzeuge – konsequent für ein Unternehmen, das Raketen zum Mars schicken will.

Governance-Frage bleibt offen

Für Investoren ist das Bild gemischter. Die Konzentration von Milliardenaufträgen innerhalb des Musk-Ökosystems wirft Fragen auf, die über die USA hinausgehen. In Deutschland beobachten Hersteller wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz die Verflechtungsstrategie genau – und setzen bewusst auf voneinander unabhängige Lieferketten. Ob EU-Regulierungsbehörden die Governance-Struktur von Tesla und SpaceX näher unter die Lupe nehmen, bleibt abzuwarten. Bislang hat kein Regulierer ein formelles Verfahren eingeleitet.

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