Huawei und Honor greifen Apples Videodomäne an – das ändert sich 2026

Huawei und Honor greifen Apples Videodomäne an – das ändert sich 2026

Apple hält beim iPhone 17 Pro Max die Spitze der Smartphone-Videografie – doch Huawei, Honor und Xiaomi machen 2026 gemeinsam Ernst, um das zu ändern. Alle drei Hersteller verlagern ihren Entwicklungsschwerpunkt von Fotoqualität auf Videoaufnahme, wie Huawei Central (März 2026) bestätigt. Wer bisher auf spektakuläre Kameravergleiche wartete, bekommt künftig ein neues Schlachtfeld.

Das Plateau der Fotografie

Android-Flaggschiffe haben Apple bei Einzelaufnahmen längst eingeholt. Modelle wie das Huawei Pura 80 Ultra oder das Xiaomi 17 Ultra liefern Detailschärfe und Dynamikumfang, die kaum noch Unterschiede zum iPhone erkennen lassen. Laut Homescreen Rankings 2026 führt das iPhone 17 Pro Max mit 168 DxOMark-Punkten zwar noch das Gesamtranking an, das Xiaomi 17 Ultra folgt mit 166 Punkten knapp dahinter. Bei Fotos ist die Lücke also schmal – bei Video dagegen bleibt sie spürbar.

Der Grund: Videografie verlangt mehr als einen guten Sensor. Stabilisierung, Farbwissenschaft, Algorithmen und professionelle Workflows müssen zusammenspielen. Genau hier hat Apple über Jahre einen Vorsprung aufgebaut, den kein Android-Hersteller bislang vollständig schließen konnte.

Apples Vorsprung – und wie die Konkurrenz antwortet

Das iPhone 17 Pro Max bietet ProRes Log-Aufnahme, Apple Log 2, Cinematic Mode 2.0 sowie eine Stabilisierung, die handgemachtes Wackeln kaum sichtbar macht. Kein aktuelles Android-Flaggschiff verfügt über ein vergleichbares Paket aus Hardware und Software.

Die Antwort der chinesischen Hersteller kommt in zwei Formen. Honor präsentierte auf der MWC 2026 das sogenannte Robot Phone mit einem motorisierten 4DoF-Gimbal-Arm und einer offiziellen Partnerschaft mit ARRI – dem bayerischen Hersteller professioneller Filmkameras. Die Zusammenarbeit soll ARRI-Farbwissenschaft direkt ins Smartphone bringen. Ein Launch ist für Q3 2026 geplant, ein Marktstart in Deutschland ist bislang nicht bestätigt.

Xiaomi setzt beim Modell 17 auf LOFIC-basierte Videofunktionen und einen 1-Zoll-Sensor mit Leica-Optik – ebenfalls ohne vollständige Log-Profile auf iPhone-Niveau.

Was das bedeutet

Der Wettbewerb zwingt die Branche, Video ernst zu nehmen – das ist gut für alle Käufer. Wer heute ein Flaggschiff für anspruchsvolle Videoaufnahmen sucht, greift noch zum iPhone 17 Pro Max (ab 1.199 €). Ob Honor Robot Phone oder Huawei Mate 90 hierzulande erhältlich sein werden, steht offen. Hands-on-Tests, etwa bei Heise oder ComputerBase, stehen noch aus. Die ARRI-Partnerschaft klingt vielversprechend – doch bis zur Marktreife bleibt Apples Ökosystem die sicherere Wahl für Videokreateure.

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