Samsung Galaxy Glasses: Vorstellung im Juli zusammen mit neuen Foldables

Samsung Galaxy Glasses: Vorstellung im Juli zusammen mit neuen Foldables

Samsung bringt seine erste smarte Brille früher als erwartet: Die Galaxy Glasses sollen laut dem südkoreanischen Blatt Seoul Economic Daily am 22. Juli beim Galaxy-Unpacked-Event in London vorgestellt werden – gemeinsam mit den neuen Foldable-Flaggschiffen Galaxy Z Fold 8 und Z Flip 8. Der Marktstart könnte direkt im Anschluss folgen, vermutlich ab August 2026.

Das Gerät

Samsung plant zwei Modelle auf Basis der Android-XR-Plattform. Das erste, intern „Jinju" genannt, kommt ohne eingebautes Display und soll zwischen 379 und 499 US-Dollar kosten – laut Tech Advisor entspricht das grob 350 bis 450 Euro. Im Inneren arbeiten ein Qualcomm Snapdragon AR1, eine 12-Megapixel-Kamera und ein 155-mAh-Akku; das Gewicht liegt bei rund 50 Gramm. Die Brille ist auf Sprachsteuerung und KI-Funktionen ausgelegt: Gemini übersetzt Texte, unterstützt bei der Navigation via Google Maps und beantwortet Fragen auf Zuruf.

Das zweite Modell, Codename „Haean", erhält ein Micro-LED-Display und soll 2027 für 600 bis 900 Dollar erscheinen.

Entworfen wurden die Galaxy Glasses in Zusammenarbeit mit den Brillenmarken Warby Parker und Gentle Monster – wie Geeky Gadgets berichtet. Das soll der Brille modischen Charakter verleihen, nicht bloß technischen.

Der Markt

Meta Ray-Ban hält derzeit rund 82 Prozent des Marktes für smarte Brillen, mit mehr als zwei Millionen verkauften Einheiten weltweit. Samsung greift den Preis direkt an, statt ihn zu unterbieten – eine Strategie, die auf Gleichwertigkeit setzt, nicht auf Rabatt.

In Deutschland sind Warby-Parker-Produkte über ausgewählte Filialen erhältlich; für den Vertrieb der Galaxy Glasses werden MediaMarkt und Saturn als mögliche Partner gehandelt, eine Bestätigung steht aber noch aus.

Offene Fragen

Die Kamera, die dauerhaft aktiv sein kann, wirft regulatorische Fragen auf. Samsung hat bislang weder einen DSGVO-Rahmen noch einen Plan zur Datenspeicherung innerhalb der EU veröffentlicht. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz (BfDI) dürfte das Thema genau beobachten – ähnlich wie der AI Act Anforderungen an eine dokumentierte Folgenabschätzung für kameragestützte KI-Systeme stellt. Antworten darauf erwartet die Branche spätestens zur offiziellen Vorstellung im Juli.

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