Schluss mit SEO-Spam: Google „Bevorzugte Quellen" jetzt für alle Sprachen verfügbar

Schluss mit SEO-Spam: Google „Bevorzugte Quellen" jetzt für alle Sprachen verfügbar
{. Quelle: Quelle: Google

Wer täglich Nachrichten über Google sucht, kennt das Problem: Zwischen seriösen Quellen landen immer öfter SEO-optimierte Inhalte und KI-generierte Texte ohne echten Mehrwert. Google reagiert mit der Funktion „Bevorzugte Quellen", die seit dem 30. April 2026 weltweit und in allen unterstützten Sprachen verfügbar ist – auch auf Deutsch. Damit lässt sich die Nachrichtenansicht künftig nach persönlichen Vorlieben filtern statt dem Algorithmus zu überlassen.

Die Funktion

In den Google-Sucheinstellungen können Nutzer Websites als bevorzugte Quellen markieren. Erscheinen diese Seiten im Bereich „Top Stories" oder in der allgemeinen Suche, werden sie gegenüber anderen Treffern priorisiert. Das bedeutet: Wer beispielsweise Heise Online oder einem lokalen Nachrichtenportal vertraut, sieht deren Beiträge künftig weiter oben – unabhängig davon, wie gut die Seite SEO-technisch aufgestellt ist.

Laut Google Official Blog klicken Nutzer auf als bevorzugt markierte Quellen doppelt so häufig wie auf nicht markierte Treffer. Weltweit haben bereits über 200.000 unterschiedliche Websites entsprechende Markierungen erhalten – von nischigen Fachblogs bis zu großen Nachrichtenredaktionen.


Was das für Leser und Verlage bedeutet

Die Funktion war zunächst auf Englisch getestet worden, zuerst in den USA und Indien, dann ab Dezember 2025 für alle englischsprachigen Nutzer. Der Schritt auf alle Sprachen ist ein klares Signal: Google verlagert die Kontrolle über die Nachrichtenauswahl vom Algorithmus zum Nutzer.

Für kleinere deutschsprachige Fachmedien und Regionalverlage ergibt sich daraus eine echte Chance. Wer in einem klar abgegrenzten Themenbereich konsequent publiziert, kann sich als bevorzugte Adresse etablieren – auch ohne das Reichweiten-Budget großer Häuser. Wie IT Boltwise erklärt, verringert die Funktion die Abhängigkeit von algorithmischer Sichtbarkeit spürbar.

Verlage können Leser nun aktiv dazu einladen, sie als Bevorzugte Quelle einzutragen – Google stellt dafür Deeplinks und Schaltflächen-Assets in 16 Sprachen bereit. Wer also seine Nachrichtenansicht wirklich selbst gestalten möchte, richtet sich die Funktion einmalig in den Sucheinstellungen ein.

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