ASUS ROG NUC 2026: Mehr Kerne, gleicher Formfaktor
Wer auf einen kompakten Gaming-PC ohne Kompromisse wartet, sollte aufhorchen: ASUS deutet mit chinesischen Teasern eine neue Version des ROG NUC an – mit deutlich mehr Prozessorleistung, aber ohne Änderungen am bekannten Gehäuse. Eine offizielle Vorstellung ist für den Computex 2026 Anfang Juni in Taipeh zu erwarten.
Das Innere
Dem aktuellen Modell optisch zum Verwechseln ähnlich, setzt das 2026er-Gerät laut VideoCardz (Teaser-Analyse) auf Intels neue Arrow-Lake-Refresh-Plattform. Konkret erwartet werden:
- Core Ultra 9 290HX Plus mit 24 Kernen (8 Performance- + 16 Effizienz-Kerne, max. 5,5 GHz) - Core Ultra 7 270HX Plus mit 20 Kernen
Beide Chips gehören zur HX-Plus-Serie, die auf höhere Leistungsaufnahme für Gaming-Workloads ausgelegt ist – Panther Lake bleibt damit außen vor. Hinzu kommt ein aktualisierter NPU-Prozessor für KI-Aufgaben, was auch im Desktop-Betrieb relevant werden könnte.

Die Grafik
Als Grafikeinheit ist die GeForce RTX 5080 Laptop GPU vorgesehen – dieselbe, die bereits im Topmodell der aktuellen ROG-NUC-2025-Reihe zum Einsatz kommt. Das Gerät bleibt damit in der Spitzengruppe der Mini-PCs für anspruchsvolle Spieler und Kreative.
Auf dem deutschen Markt
Die 2025er-Generation ist hierzulande über Amazon.de und Cyberport erhältlich; die RTX-5080-Variante kostet dort aktuell zwischen 2.846 € und 3.415 €, wie NotebookCheck (EU-Marktbericht) dokumentiert. Das 2026er-Modell dürfte kaum günstiger werden – Spitzenhardware in diesem Formfaktor hat ihren Preis.
Konkurrenz kommt von Minisforum und Beelink, deren Mini-PCs mit ähnlichen Spezifikationen teils deutlich erschwinglicher sind. ASUS muss das Premium-Segment mit Leistung und Verarbeitungsqualität verteidigen.
Wann und zu welchem Preis?
Ein konkretes Datum für den deutschen Marktstart des 2026er-Modells steht noch aus. Der Computex 2026 (2.–5. Juni in Taipeh) gilt als wahrscheinlichstes Ankündigungsfenster; Vorbestellmöglichkeiten und Liefertermine für Deutschland sind noch nicht bekannt. Wer keinen Aufpreis für die neueste Generation zahlen möchte, findet beim aktuellen Modell bereits eine ausgereifte Plattform – sofern die Verfügbarkeit mitspielt.