Farbcodiert und günstig: Kingston stellt den DataTraveler Exodia G2 vor
Kingston hat den DataTraveler Exodia G2 (DTXG2) offiziell vorgestellt – einen günstigen USB-Stick in vier Kapazitätsstufen, die sich jeweils durch eine eigene Kappenfarbe unterscheiden. Der Verkauf startete am 6. Mai 2026 in China über JD.com; ein Termin für Deutschland oder andere europäische Märkte steht nicht fest.
Die Ausstattung
Der DTXG2 nutzt eine USB-A-Schnittstelle mit USB 3.2 Gen 1, bleibt aber rückwärtskompatibel mit USB 2.0. Die Leserate liegt bei bis zu 50 MB/s, die Schreibrate bei 5 MB/s – ausreichend für Dokumente, Tabellen und Fotos, aber nicht für große Videoprojekte oder 4K-Material. Auffällig: Ältere Exodia-Modelle erzielten in Tests 12 bis 34 MB/s beim Schreiben; warum der G2 deutlich langsamer spezifiziert ist, erklärt Kingston nicht.
Die Schutzkappe rastet fest an der Rückseite des Geräts ein, sodass sie beim Einsatz nicht verloren geht. Ein Schlüsselring ermöglicht das Befestigen am Schlüsselbund oder Rucksack. Das Gerät ist laut Gizmochina (Mai 2026) mit Windows, macOS, Linux und Chrome OS kompatibel.

Der DataTraveler Exodia G2 mit Schlüsselring und farbcodierter Schutzkappe.
Kapazitäten und Preise
Vier Varianten stehen zur Wahl, jede mit eigener Farbe: 64 GB (schwarz) für umgerechnet rund 9 US-Dollar, 128 GB (blau) für 13 Dollar, 256 GB (grün) für 30 Dollar und 512 GB (violett) für 61 Dollar. Diese Preise gelten für den chinesischen Markt; europäische Preise sind unbekannt.

Alle vier Kapazitätsvarianten des DTXG2 im Überblick: schwarz (64 GB), blau (128 GB), grün (256 GB) und violett (512 GB).
Trotz des niedrigen Einstiegspreises gewährt Kingston eine auf fünf Jahre begrenzte Garantie, was für ein Budget-Gerät dieser Klasse ungewöhnlich ist.
Einschränkungen für den deutschen Markt
Auf Amazon.de sind ältere DataTraveler-Exodia-Modelle (DTX, nicht G2) bereits erhältlich; der G2 ist dort bislang nicht gelistet. Zudem bietet der DTXG2 ausschließlich USB-A – in einer Zeit, in der immer mehr Smartphones, Tablets und Notebooks auf USB-C setzen, ist das ein spürbares Manko. Konkurrenten wie Verbatim und Intenso decken das günstige USB-Segment hierzulande bereits gut ab. Ob und wann der DTXG2 in Deutschland erscheint, hat Kingston bisher nicht angekündigt.