AUDI E7X: Riesiger China-SUV kostet weniger als ein Q3 in den USA

AUDI E7X: Riesiger China-SUV kostet weniger als ein Q3 in den USA
Elektro-SUV AUDI E7X. Abbildung: AUDI. Quelle: Foto: Audi

Das Joint Venture zwischen Audi und dem chinesischen Hersteller SAIC hat im Mai 2026 den AUDI E7X zu Vorverkaufspreisen ab 289.800 Yuan (rund 42.600 Dollar) vorgestellt. Das Elektro-SUV ist mit 5.049 mm länger als ein Audi Q7 – kostet aber weniger als ein kompakter Q3 in den USA. Für den deutschen Markt spielt das Modell vorerst keine Rolle: Es ist ausschließlich für China gedacht.

Das Modell

Der E7X trägt keinen der vier Ringe, sondern einen großen „AUDI"-Schriftzug – ein bewusstes Abgrenzungsmerkmal des China-Subbrand. Technisch ist das Fahrzeug dennoch gut ausgestattet. Die Basisversion kommt mit Hinterradantrieb, 402 PS und einem 100-kWh-Akku von CATL. Die Reichweite beträgt bis zu 705 km nach dem chinesischen CLTC-Zyklus.

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Besonders auffällig ist die 900-Volt-Architektur: Sie ermöglicht eine Ladung von 10 auf 80 Prozent in rund 13 Minuten. Zum Vergleich – der Audi Q6 e-tron nutzt die konzerneigene PPE-Plattform mit 800 Volt. Warum das Joint Venture eine eigene 900-Volt-Architektur entwickelt hat und ob diese jemals in europäische Modelle einfließt, hat Volkswagen bislang nicht kommuniziert.

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Die Topversion mit Allradantrieb leistet 670 PS und sprintet in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Mit dem großen 109-kWh-Akku kostet sie 379.800 Yuan – umgerechnet rund 55.800 Dollar. Zwischen Basis und Top gibt es zwei weitere Versionen: eine mit Luftfederung (Pioneer Pro, ~47.000 Dollar) und eine mit verlängerter Reichweite von bis zu 751 km (~51.400 Dollar).

Kein Thema für Deutschland

Für Käufer hierzulande ist der E7X nicht relevant – SAIC und Audi haben keine Pläne für einen Europa-Start bestätigt. Dass ein Fahrzeug dieser Größenklasse zu diesem Preis existiert, ist trotzdem bemerkenswert: In den USA kostet ein Q3 2026 ab 43.700 Dollar, der Q6 e-tron beginnt bei rund 64.500 Dollar – beides deutlich teurer als das größere China-Modell.

Das Fahrzeug integriert chinesische Technologiepartner tief ins System: Der Fahrassistenz-Stack stammt von Momenta, die KI-Dienste von ByteDance. Fragen zur Datenspeicherung und zur Kompatibilität mit europäischen Regulierungen wie dem Digital Markets Act bleiben offen – auch weil ein EU-Start bislang nicht geplant ist, wie CnEVPost und electrive berichten.

Der E7X ist das zweite Modell des AUDI-Subbrand nach dem E5 Sportback. SAIC und Audi planen nach aktuellen Angaben bis zu vier weitere Modelle für den chinesischen Markt.

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